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Vorweihnachtseinkauf 2018

Auch in diesem Jahr öffnen wir am Freitag, den 21. und Samstag, den 22. Dezember jeweils von 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr unsere Weinstube zum gemütlichen Vorweihnachtsweineinkauf. Für die Feiertage noch mal in Ruhe ausspannen, Weine probieren, Glühwein und selbst gebackene Plätzchen genießen. Gemütlich zusammen sitzen, reden und Freunde treffen. Es erwartet Sie Neues und Bewährtes. Auf jeden Fall viel zum Probieren und bei Bedarf natürlich auch zum Einkaufen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Das Weinjahr 2018

2018 – Ein Jahrgang mit Vorschusslorbeeren

Liebe Weinfreunde,

die Meldungen über die bevorstehende und auch eingebrachte Ernte bezeichnen den Jahrgang 2018 als guten bis sehr guten Weinjahrgang. Dem kann ich gut zustimmen. Dazu nachfolgend die Überschriften der Meldungen in den Medien hier lokal: Der 2018er wird ein großer Weinjahrgang – Trierischer Volksfreund vom 5.10.2018 Moselwinzer freuen sich über einen Top-Jahrgang – SWR Aktuell vom 19.10.2018 Nach vielen Jahren mit mehr oder weniger ungünstigen Bedingungen für die Weinreben lief es 2018 sehr gut. Früher Beginn des Wachstums der Reben, sommerliche Temperaturen von Mai bis Ende Oktober, mit rechtzeitigen Regenschauern am 6. September und sehr gesunden Trauben bescherten uns einen Traubenherbst mit sehr guten Erträgen und noch besseren Qualitäten. Ein paar Zahlen, um den Weinjahrgang besser zu verstehen: Der 2018er brachte uns pro Hektar Rebfläche 9.750 Liter Wein, das sind 22% mehr als wir im langjährigen Durchschnitt vom Hektar ernten.

Zum Vergleich die letzten Jahrgänge: 2015 – 6.000 Liter, 2016 – 8.000 Liter, 2017 – 6.500 Liter (1 Hektar Rebfläche ist 10.000 qm, darauf wachsen 4.600 Rebstöcke) Qualitativ können wir aus dem Vollen schöpfen. Alle Trauben konnten in Spätlese- und Auslesequalität eingebracht werden. Diese Weine dann später als Qualitätswein, Classic oder auch Kabinett abzufüllen, ist für Sie als Weintrinker und für den Winzer (der ist natürlich auch Weintrinker) ein Riesenvorteil.

Zum Wohl, Ihr Winzermeister

Bernhard Faber

Kundenbrief 2018

Die neuen Weine sind da!

Liebe Weinfreunde,
die 2017er Weine sind abgefüllt. Nach mehr als 7 Monaten Reifezeit, präsentieren sich die Weine
mit all ihren jugendlichen Aromen und Spritzigkeit, die nur junge Weine haben können.
Zum Kennenlernen senden wir Ihnen gerne einen Karton mit je 2 Flaschen der neuen Weine zu.
Gesamt: 20 Fl. = Listenpreis: 155,00€ zzgl. 13,50€ Versandkosten.
Unser Angebot für Sie:
frei Haus-Lieferung: 150,00€ oder Abholung ab Hof: 140,00€
Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

Bernhard Faber

zum Kundenbrief

Das Jahr 2017

Später Frost (20. April 2017) und früher Herbst (Letzter Erntetag 11. Oktober 2017)

Alles verloren geglaubt und doch noch eine höchst zufriedene Ernte. Das sind die Gegensätze, die uns im Jahr 2017 begleitet haben. Wie passt das alles zusammen? Wie in meinem letzten Brief vom 26. Oktober geschrieben
„Doch vom Ergebnis sind wir mit Blick auf das ganze Jahr doch sehr zufrieden.“
haben wir uns schon teilweise an die Unwägbarkeiten durch die Klimaveränderung gewöhnt. Man wird mit Wenigem zufrieden, wenn es schwieriger ist, überhaupt noch eine normale Ernte zu bekommen. Unsere Motivation ist die Hoffnung auf den nächsten Jahrgang, der am Anfang des Jahres ja immer vielversprechend ist. Dazu ein allgemeiner Spruch: „Man muss die Feste feiern, wie sie fallen und das Wetter nehmen, wie es ist.“ Wir haben jetzt noch 2 Wochen bis Weihnachten, dann kommt eine Zeit für uns, die wie bei Ihnen auch Ruhe, Entspannung und etwas mehr Zeit für die Familie mit sich bringt.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein ruhiges und frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

Ihr Winzermeister Bernhard Faber

Ein interessantes Weinjahr findet ein frühes Ende.

Der ungewöhnlich frühe Start und auch das extrem frühe Ende der Traubenlese hat zu großer Aufmerksamkeit in der Presse geführt.
Heute wollen wir diese Aufmerksamkeit aufgreifen und Ihnen die Ergebnisse aus unserem Weingut schreiben.
Das Wetter war wieder der dominante Faktor in der Entwicklung der Weintrauben bis zur Ernte. Begonnen hat alles nach einem sehr warmem März, gefolgt von milden Temperaturen im April. Bedingt dadurch begannen die Reben früh zu wachsen, was im Allgemeinen mit gemischten Gefühlen seitens der Winzer betrachtet wird. Gemeint sind Spätfröste – das sind Fröste, die nach dem Ende des Winters noch einmal auftreten können und dann die neu gewachsenen Rebtriebe schädigen können. Diese Spätfröste kamen dann sehr früh, noch vor den Eisheiligen.
Am 17. April erfolgte eine Warnung für den Weinbau mit folgendem Wortlaut: „Laut aktueller Witterungsprognose herrscht ein nördlich einströmendes Hochdruckgebiet polarer Luftmassen, mit denen in den kommenden Nächten mit Frost gerechnet werden muss.“
Und so kam es dann auch. In der Nacht vom 18. auf den 19. April Minus 3°Celsius, nächste Nacht Minus 5° Celsius und in der Nacht vom 20. April auf den 21. April unglaubliche Minus 6° Celsius. Nach mehreren Tagen konnte man dann das ganze Ausmaß dieser Spätfröste erkennen, wir rechneten mit 30 bis 50% Schaden.
Über den Sommer entwickelten die Reben sich dann sehr gut. Die Monate Juli, August und Anfang September begleiteten das Wachstum mit üppigen Niederschlägen und warmen Temperaturen. Dadurch entwickelten sich die Reben in einem enormen Tempo, so dass wir Anfang September eine frühe Traubenlese auf uns zukommen sahen.
Aber vorher musste einiges zusätzlich getan werden: Hier waren alle Variationen einer Traubenlese angebracht wie selektive Vorlese der angefaulten Trauben von Hand, Wegschneiden der unreifen und unvollständigen Trauben, Handlese der schönsten Trauben, um anschließend zügig und zeitgerecht mit dem Vollernter zu lesen.
Die Lese begann am 15. September mit Müller-Thurgau Trauben, dann Dornfelder, Weißburgunder, Regent und mit höchster Konzentration die Riesling Lese, die wir dann am 11. Oktober abschließen konnten.
Der frühe Lesebeginn und die schnelle Reife der Trauben hatten uns in den letzten Wochen vor eine große Herausforderungen gestellt. Doch vom Ergebnis sind wir mit Blick auf das ganze Jahr dann doch sehr zufrieden. Der Ertrag pro Hektar liegt bei 6.500 Liter und damit um 19% unter dem langjährigen Ertrag. Qualitativ erreichten wir einige Qualitätsweine, vorwiegend Spätlese und eine kleine feine Menge Riesling Auslese.

Freuen Sie sich auf einen guten 2017er Wein.

Zum Wohl

Ihr Winzer Bernhard Faber

Die neuen Weine sind da!

Der 2016er Jahrgang ist abgefüllt und die meisten Weine sind in der aktuellen Weinpreisliste bereits aufgeführt. Die Rotweine – außer Firgoud Rotwein trocken – befinden sich noch nicht in der Liste, da diese Weine noch ein wenig lagern sollen.
Die 2016er Weine präsentieren sich mit reichlich Harmonie, vielfältigen Fruchtaromen und hervorragender Frische. Die sehr gute Traubenreife hat sich auch auf die jungen Weine mit einer schönen frühzeitigen Trinkreife übertragen.
Nachfolgend die neuen Abfüllungen:
Nr. 6077 Weißer Burgunder feinherb
Nr. 6117 Grauburgunder Classic feinherb
Nr. 6047 Rivaner Classic feinherb
Nr. 6154 Riesling Classic feinherb
Nr. 6274 Riesling Qualitätswein lieblich
Nr. 6213 „Alewäin“ Riesling Qualitätswein trocken
Nr. 6203 „Michel III“ Riesling Spätlese trocken
Nr. 6223 Riesling Spätlese feinherb
Nr. 6087 Rosé Regent trocken
Nr. 6257 Firgoud Rotwein trocken
In diesem Jahr haben wir ein neues Produkt mit in unser Sortiment aufgenommen, lecker für einen Aperitif:
Saarricco blanc – Riesling Secco trocken in der Piccolo-Flasche.
2,50 € / 0,20L Flasche
Die aktuelle Arbeit im Weinberg
Momentan werden folgende Arbeiten im Weinberg durchgeführt: Die Reben werden aufgebunden, das heißt, die Triebe, die nach unten hängen, werden mit Seil nach oben gebunden. Rebtriebe die zu viel sind, werden von Hand rausgeschnitten und der gesamte Weinberg wird mit dem Laubschneider befahren, sodass die Trauben Luft und Sonne bekommen.
Der nächste Jahrgang
Trotz des sehr durchwachsenen Frühlings, im April hatten wir zuerst sehr warme Tage und die Reben haben angefangen zu wachsen, nur um dann gegen Ende April durch Frost geschädigt zu werden, hatten wir Glück im Unglück. Ca. 30% unserer 12ha sind durch Frostschäden für dieses Jahr teilweise beschädigt worden, somit können wir auf einen guten nächsten Jahrgang hoffen, vorausgesetzt, wir bekommen weiterhin einen schönen Sommer mit ab und zu leichtem Regen.
Wir wünschen Ihnen viel Genuss mit unseren Weinen.
Zum Wohl
Ihr Winzermeister Bernhard Faber

Seit dem Herbst 2016 ist viel passiert

Flüchtlingselend, Populismus, Egoismus, vergangene und kommende Wahlen und, und, und…..

Da sind die alltäglichen Arbeiten wie Reben schneiden, im Keller den neuen Wein begleiten (und auch zu probieren) und mit vollem Elan in einen neuen Weinjahrgang zu gehen, doch sehr beruhigend.

Ich werde häufig gefragt: Was macht ein Winzer denn jetzt um diese Jahreszeit?

Neben Aufarbeiten von allerlei Schriftkram gilt unser Hauptaugenmerk der Entwicklung des eingebrachten Weines.

Die nach der Weinlese einsetzende Gärung ist ein sehr sensibler Vorgang. Diesen sollte man nicht unnötig stören. Hier gilt der Spruch: „So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig.“ Jede unnötige Bewegung durch hin und her Pumpen des Weines kostet Weinaromen und bringt den Wein durcheinander. Die wichtigste Arbeit ist nach Beendigung der Gärung die Trennung des jungen Weines von der Hefe und die Einleitung der Jungweinentwicklung. Dabei beeinflusst der Jahrgang die Arbeit ganz entscheidend. Trockene und warme Herbste, die sehr gesunde Trauben bringen, sind für die Weinentwicklung immer optimal. Schwierig wird es, wenn wir sehr feuchte Witterung im Herbst haben. Das bringt eine Vielzahl von Fäulnis bei den Trauben hervor.

Das Allermeiste können wir im Weinberg wegschneiden, aber die Belastung mit faulen oder edelfaulen Trauben ist doch größer und damit die Gärung und Jungweinentwicklung viel empfindlicher.

Die ständige Probe des jungen Weines ist dabei zwar sehr schmackhaft und interessant, aber doch eine hochkonzentrierte Angelegenheit. Dass man morgens um 11.00 Uhr an 20 verschiedenen Fässern Weine durchzuprobieren hat, hat natürlich auch angenehme bis heitere Züge an sich. Ich sage meiner Frau immer vorher Bescheid, damit sie weiß, wenn ich dann um 12.00 Uhr zum Mittagessen komme, dass die Zunge schon etwas lockerer sitzt.

Häufig muss probiert werden, bis der neue Wein dann endlich auf Flaschen gefüllt werden kann. Damit werden wir in diesem Jahr im März beginnen und Ihnen dann ab Mai den kompletten neuen Jahrgang vorstellen.

Nach der Ernte beginnen wir in den Weinbergen auch wieder mit dem neuen Jahrgang. Rückschnitt der Rebstöcke, Biegen der Fruchtruten, Häckseln des Rebholzes, um nur drei Arbeiten zu nennen, sind die Hauptaufgaben draußen im Weinberg. Dabei sind wir relativ unempfindlich, was das Wetter betrifft. Bei trockenem Wetter und 5° Minus Reben zu schneiden, macht den Reben nichts aus und dem Winzer auch nicht.

Damit nicht nur ich unsere Weine probieren und trinken kann, haben wir uns ein paar interessante Angebote überlegt.
Diese finden hier…

Zum Wohl,

Ihr Winzermeister
Bernhard Faber

Der 2016er Jahrgang

Liebe Weinfreunde,
jedes Jahr und vor allen Dingen jedes Weinjahr hat seine ganz besondere Art, die im Wesentlichen unser Leben bestimmt. Im Frühjahr zittern wir den Eisheiligen entgegen und hoffen, dass keine Schäden durch Frost entstehen. Im Juni brauchen wir trockenes warmes Wetter, dass die Blüte gut verläuft. Danach kommen die entscheidenden 100 Tage, die maßgeblich die Qualität des Jahrgangs bestimmen.

Das Jahr 2016 hat keine Langeweile aufkommen lassen. Von Frost bis Sonnenbrand, von Starkregen und Hagel bis Trockenheit. Die Reben waren im Jahr 2016 einem bislang einzigartigen Wechsel an extremen Wettererscheinungen und Pflanzenkrankheiten ausgesetzt. Bei den Rebkrankheiten war die Pilzkrankheit Peronospora (Falscher Mehltau), die sich aufgrund des nassen Wetters im Frühjahr und Frühsommer rasant verbreitete und schon vor der Blüte die Reben befiel, die Hauptursache für die Ertragseinbußen. Da es ständig nass war, (im Mai hatten wir 21 und im Juni 26 Regentage) blieb der Infektionsdruck über Wochen sehr hoch. Wir mussten um jede Traube kämpfen. Dennoch ist die Qualität der Trauben letztlich wesentlich
besser ausgefallen. Auch die Erntemenge war größer als der problematische Witterungsverlauf erwarten ließ.

Bemerkenswert waren im Herbst die besonders aromatischen Trauben und damit auch die gekelterten Moste. Daraus ist zu schließen, dass wir sehr schöne, schmackhafte Weine aus den Fässern erwarten dürfen.

Mehrheitlich wurden Qualitätsweine geerntet, ein Drittel der Trauben brachte uns Spätlese Qualität. Der Ertrag liegt im langjährigen Durchschnitt von 8.000 Liter pro ha, gegenüber dem 2015er, bei dem wir uns mit 6.000 Liter pro ha begnügen mussten.

Für die bevorstehende Zeit haben wir Ihnen attraktive Weinpakete zu Ihrem Vorteil zusammengestellt. Nutzen Sie diese Angebote und füllen Sie Ihren Weinkeller wieder auf.

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2017.

Der 2015er Jahrgang

Liebe Weinfreunde,
der neue Jahrgang ist im Keller, die ersten Aussagen zur Qualität lassen sich mittlerweile durch eifriges Probieren vom Fass erkennen. Wir sind zufrieden, wobei man beim Schreiben gerne ein „aber“ einbauen will. Zufrieden heißt in einem zeitlichen Abstand nach der Ernte, dass man erkennt, wo man die Zufriedenheit sucht.

Die Medien haben rundweg über einen sehr guten Weinjahrgang berichtet. Überschriften wie „Weinjahrgang 2015 lässt Winzer schwärmen“ oder „Ein prachtvoller Jahrgang“ sind sehr gut. Als Winzer sind wir froh, wenn in der Negativschlagzeilen orientierter Presse gute Nachrichten über den Wein verbreitet werden.

Um auf die Zufriedenheit zurückzukommen: Die Qualität des 2015er`s ist sehr gut. Die Fässer blieben allerdings zum Teil leer, da der trockene Sommer nur kleine Traubenbeeren hervorbrachte und damit zu einer nicht unerheblichen kleinen Weinernte führte. Zumindest im Bereich des Saarweinanbaus.

2015 konnten wir pro ha (das sind ca. 5.000 Rebstöcke) 6.000 Liter ernten, bei einem Mostgewicht von 82° Oechsle. Das ist nach 2014 mit 9.450 Litern und 2013 mit 4.500 Litern wieder ein Jahr mit wenig Wein. Keine Angst, der Wein wird noch nicht knapp. Weltweit hat man noch immer mit Überkapazitäten zu tun. Deutschlandweit rechnet man mit ca. 5% weniger Erträgen im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt, an der Mosel mit ca. 8% weniger.

Übrigens: Auch wir haben noch genügend Vorrat auf Lager, so dass es zu keinem Engpass kommen wird. Trotz der kleinen Weinernte haben wir wieder besondere Weinpakete mit ganz attraktiven Sonderpreisen zusammengestellt.

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Mit einem guten Schluck Wein im Glas grüßen wir Sie und wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit.

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