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Der 2016er Jahrgang

Liebe Weinfreunde,
jedes Jahr und vor allen Dingen jedes Weinjahr hat seine ganz besondere Art, die im Wesentlichen unser Leben bestimmt. Im Frühjahr zittern wir den Eisheiligen entgegen und hoffen, dass keine Schäden durch Frost entstehen. Im Juni brauchen wir trockenes warmes Wetter, dass die Blüte gut verläuft. Danach kommen die entscheidenden 100 Tage, die maßgeblich die Qualität des Jahrgangs bestimmen.

Das Jahr 2016 hat keine Langeweile aufkommen lassen. Von Frost bis Sonnenbrand, von Starkregen und Hagel bis Trockenheit. Die Reben waren im Jahr 2016 einem bislang einzigartigen Wechsel an extremen Wettererscheinungen und Pflanzenkrankheiten ausgesetzt. Bei den Rebkrankheiten war die Pilzkrankheit Peronospora (Falscher Mehltau), die sich aufgrund des nassen Wetters im Frühjahr und Frühsommer rasant verbreitete und schon vor der Blüte die Reben befiel, die Hauptursache für die Ertragseinbußen. Da es ständig nass war, (im Mai hatten wir 21 und im Juni 26 Regentage) blieb der Infektionsdruck über Wochen sehr hoch. Wir mussten um jede Traube kämpfen. Dennoch ist die Qualität der Trauben letztlich wesentlich
besser ausgefallen. Auch die Erntemenge war größer als der problematische Witterungsverlauf erwarten ließ.

Bemerkenswert waren im Herbst die besonders aromatischen Trauben und damit auch die gekelterten Moste. Daraus ist zu schließen, dass wir sehr schöne, schmackhafte Weine aus den Fässern erwarten dürfen.

Mehrheitlich wurden Qualitätsweine geerntet, ein Drittel der Trauben brachte uns Spätlese Qualität. Der Ertrag liegt im langjährigen Durchschnitt von 8.000 Liter pro ha, gegenüber dem 2015er, bei dem wir uns mit 6.000 Liter pro ha begnügen mussten.

Für die bevorstehende Zeit haben wir Ihnen attraktive Weinpakete zu Ihrem Vorteil zusammengestellt. Nutzen Sie diese Angebote und füllen Sie Ihren Weinkeller wieder auf.

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2017.

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